In der Antikensammlung

Im August führte Dr. Martin Schulz Vereinsmitglieder durch die Sammlungen der Antikensammlung am Königsplatz in München. Er zeigt uns anhand der ausgestellten Keramik Darstellungen der Jagd in der griechischen Antike. Es war faszinierend zu sehen, welchen Raum die Jagd einnahm. Dabei darf die Sagenwelt nicht fehlen. Herkules als Jäger mit dem Löwenfell, die Jagdgöttin Artemis oder die Jägerin Atalante, die wegen ihres Jagderfolgs angefeindet wurde. Sie verwundete einen Keiler, bekam aber den Erfolg aus Neid der anderen Jagdteilnehmer nicht zugesprochen. Heute gilt derjenige, der ein Stück Hochwild zuerst trifft, als Erleger, in der Sage entwickelt sich daraus eine Tragödie. Die sehr lebendige Führung brachte den Teilnehmern die Jagd in Griechenland nahe, und sie erfuhren viel über die Gesellschaft des antiken Griechenlands. Jagd zumindest auf Hochwild war damals Sache des Adels, der sich auch die kostspieligen Pferde leisten konnte. Hasen dagegen erlegte man zu Fuß – durch geschickte Handhabung eines Wurfholzes. Und so fanden alle einen interessanten Einblick in die Jagd der Antike.